Am Dienstagabend traf Albion auf River Pleyt im Rahmen der dritten Runde der Gruppenphase des uruguayischen Pokals. Das Spiel endete 0:0. Beide Teams boten sich offen dar, doch die Tore blieben aus.
Albion ging mit mehr Angriffen ins Feld. 120 gegen 82 bei den Gästen. Interessant wird es, wenn man sieht, dass die Hälfte des Balls bei beiden Seiten lag. Die Angriffe zählten wenig, wenn sie nicht in eine Chance mündeten. Nebenbei fiel: drei Eckbälle auf jeder Seite. Das Verhältnis war ausgeglichen, und das Spiel war es auch.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt. 82 Prozent Sicherheit hatten wir angegeben. Der Matchtag hat das widerlegt. Nicht, weil Albion schlecht war, sondern weil die Entscheidungen nicht fielen, wo sie hätten fallen müssen.
Zwei gelbe Karten für die Gastgeber, drei für die Abseits. Das deutet auf ein Spiel, in dem die Foulzahl nicht exzessiv war, aber die Nerven manchmal stärker waren als die Planung. Beide Mannschaften wussten, dass ein Punkt akzeptabel war. Und beide nahmen ihn an.
Albion kam aus drei Niederlagen in Folge. Gegen Peñarol, Progreso und Racing Club Montevideo. River Pleyt hatte kürzlich gegen Phoenix verloren und gegen Atenas sowie Nacional beide Male über die Distanz hinausgespielt. Der gemeinsame Nenner: keine klare Dominanz. Und das spiegelt sich im Ergebnis wider.
In der Gruppenphase bedeutet ein Null zu Null, dass beide Teams weitermachen. Ohne Sieg, ohne Niederlage. Die Tabelle ändert sich nicht dramatisch, aber die Stimmung schon. Wer erwartet hatte, dass Albion die Führung übernimmt, muss sich auf eine Phase einstellen, in der die Tore nicht kommen, wo man sie erwartet.