Montpellier und Marseille – ein Spiel ohne Entscheidung
Auf dem Stade Jules-Rimet stand am 19. September 2026 die dritte Runde der Division 1 an. Montpellier Frauen gegen Marseille Frauen endete 0:0. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet, doch zuerst das Gespiel. Die Gastgeberinnen hatten den Ball weniger, die Gäste mehr. Und doch entschied sich nichts.
In der 26. Minute sah G. Gillard die Gelbe Karte, zwei Minuten später folgte A. Jelencic. Nebenbei fiel auf, dass beide Fouls in defensiven Zonen begangen wurden. Montpellier versuchte, das Spiel zu strukturieren, Marseille übernahm den Rhythmus. Doch die Gelben zeigten, dass sie den Zugang zur eigenen Hälfte verteidigen würden.
Ab der 51. Minute kamen die ersten Wechsel. A. Humbert und B. Kharafi kamen für Montpellier, N. Bamenga und A. Beche für Marseille. In der 72. Minute wurde R. Kadzere eingewechselt, in der 81. kamen drei Spielerinnen gleichzeitig für die Gastgeberinnen: M. Revelli, L. Fleury und J. Perret. Und dann kam auch Revelli selbst vom Platz.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Marseille hatte 67 Prozent Ballbesitz, 103 Angriffe und fünf Schüsse aufs Tor. Montpellier steuerte 88 Angriffe bei, null Schüsse aufs Tor. Beide Seiten schufen keine Torchance. Die hohen Zahlen bei den Pässen und die niedrigen bei den Toren passen nicht zusammen.
Marseille liegt damit weiterhin auf Platz drei mit sieben Punkten nach drei Spielen. Montpellier bleibt auf Rang fünf mit vier Zählern. Die Partie beendete keine Serie, sie verlängerte keine. Es war ein Spiel, in dem beide Teams sich den Raum nicht nahmen.