Red Star 93 und Metz trafen am Montagabend im Stade de Paris aufeinander. Es ging um die sechste Runde der Ligue 2. Die Gastgeber gewannen mit 1:0 nach einem Elfmeter. Das Spiel endete mit einem Treffer, der alles veränderte.
Der entscheidende Moment
In der 58. Minute fiel die Entscheidung. Jovany Ikanga A Ngele verwandelte den Elfmeter für Red Star 93. Zuvor hatte Samuel Renel in der 37. Minute eine Gelbe Karte erhalten. Kevin Cabral folgte in der 60. Minute mit einer weiteren Gelben Karte für die Gastgeber. Metz reagierte mit zwei Wechseln in der 61. Minute.
Und dann wurde es taktisch interessanter. Red Star 93 brachte in der 68. Minute gleich zwei Spieler: Jovany Ikanga A Ngele und Saîf-Eddine Khaoui. Sie hielten ihre Führung, obwohl Metz versuchte, ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber machten früh den Sack zu.
Zahlen und Fakten
Red Star 93 kontrollierte das Spiel mit 52 Prozent Ballbesitz. Sie zogen 121 Angriffe gegen 67 bei Metz auf. Von 19 Schüssen landeten sieben ins Tor – eine Quote von 37 Prozent. Metz hatte es schwerer: nur ein Treffer auf sieben Schüsse, das sind neun Prozent Genauigkeit. Die Gastgeber hatten neun Eckbälle, die Gäste nur zwei.
Nebenbei fiel die Differenz bei den Tackles. Red Star 93 gewann 12 von 18 Zweikämpfen, Metz nur neun von 16. Viele Schüsse mit einem Tor – die Chancen gingen dort nicht alle über die Linie. Der Metz-Torhüter musste sechs Mal greifen, der Red Star-Torwart nur einmal.
Was es bedeutet
Red Star 93 bleibt auf dem vierten Platz mit elf Punkten nach sechs Spielen. Drei Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage. Metz rutscht weiter auf den sechsten Platz mit neun Punkten. Zwei Siege, drei Unentschieden, eine Niederlage. Das ist ein Punkt Abstand, der sich anfühlt wie mehr.
Der vierte Sieg in Serie für Red Star 93 war es nicht – aber die Punkte waren wichtig. Die Gastgeber müssen zu Hause liefern, und sie haben geliefert. Ein Fehler entscheidet sometimes, und heute war es der Elfmeter.