El Mokawloon gewinnt in Kairo mit zwei Toren
El Mokawloon hat am Sonntag in der ägyptischen Premier League bei Wadi Degla mit 2:0 gewonnen. Das Spiel endete nach der regulären Spielzeit, beide Tore fielen erst in der Schlussphase. El Mokawloon bleibt damit auf dem siebten Platz, Wadi Degla rutscht weiter ab.
Erst gegen Ende des Spiels wurde es dynamisch. 80. Minute: Idrissa Thiam bringt El Mokawloon in Führung. Die Gäste haben es selbst in der Hand, aber Wadi Degla lässt nicht locker. In der 90. Minute plus vier Minuten entscheidet dann ein Strafstoß: Mostafa Gamal verwandelt sicher und stellt die 0:2-Endstand her. Davor gab es bereits Unruhe bei den Karten.
Die Kartenflut begann bereits in der ersten Halbzeit. 37. Minute: Kamal Abou Elfetouh erhält die erste Gelbe für Wadi Degla. Shady Hussein folgt in der 56. Minute. In der 68. Minute kommt Ahmed Scholes dazu. El Mokawloon bleibt dabei mit einer Karte sauberer. Nebenbei fiel auf, wie oft die Gäste eingewechselt haben — sieben Wechsel im Vergleich zu vier bei den Gastgebern.
Interessant wird es bei den Zahlen. Wadi Degla hatte 60 Prozent Ballbesitz und 375 Pässe, El Mokawloon kam auf 40 Prozent und 262 Pässe. Doch die Qualität zählt mehr als die Quantität. Die Gäste hatten eine Trefferquote von 57 Prozent bei ihren Schüssen, während die Gastgeber nur auf 40 Prozent kamen. Beide Teams schufen zwei große Chancen, aber nur El Mokawloon nutzte sie.
Die erwarteten Tore zeigen das Bild: 1,25 für Wadi Degla, 1,74 für El Mokawloon. Die Gastgeber schossen neun Mal innerhalb des Strafraums, aber nur vier Treffer landeten aufs Tor. El Mokawloon war effizienter — fünf Schüsse im Strafraum, vier aufs Tor. Der Unterschied liegt in der Effizienz, nicht im Ballbesitz.
Was die Tabelle bedeutet: El Mokawloon sammelt damit den dritten Punkt und bleibt auf Platz sieben mit sieben Punkten nach fünf Spielen. Wadi Degla bleibt auf dem dreizehnten Platz mit fünf Punkten. Der Konflikt wurde öffentlich — unser Vorhersage-Modell hatte einen Heimsieg für Wadi Degla prognostiziert, aber das Spiel lief anders. Die Gäste verloren die Nerven nicht, als die Gastgeber dominierten. Sie warteten auf ihre Momente.