AS Karditsa hat sich in der griechischen Basketballliga mit 74:68 gegen Aris Thessaloniki durchgesetzt. Das Spiel fand am 3. Oktober 2026 statt. Der Tabellenelfte besiegte den Fünftplatzierten. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet.
Karditsa war effizienter bei den Würfen. 26 von 65 Versuchen trafen ins Netz, Aris brachte es auf 21 von 58. Nebenbei fiel die Freiwurfquote: 15 von 21 für die Gastgeber versus 21 von 28 für die Gäste. Die Dreipunkter machten den Unterschied. Karditsa traf sieben von 21, Aris nur fünf von 22.
Der Ballwechsel war entscheidend. Karditsa sicherte sich 13 Steals, Aris kam auf sechs. Gleichzeitig vergaben die Gäste 21 Ballverluste, die Gastgeber nur 14. Und dann kam die Abwehr: 28 Fouls gegen Karditsa, 20 gegen Aris. Die Gäste leisteten sich zu viele Fouls, das kostete sie Punkte.
Die Rebound-Schlacht endete unentschieden bei 30 zu 32. Aber die Offensive-Rebounds zeigten den Unterschied: sieben für Karditsa, acht für Aris. Die Gastgeber nutzten den Standard besser. 20 Assists standen 19 gegenüber. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, das war ein Glücksfall, der sich nicht wiederholte.
Wir hatten die Gäste favorisiert. 57 Prozent Sicherheit hatten wir angegeben. Der Prognose-Check zeigt: falsch. Was den Lauf der Aris-Besucher stoppte, war die eigene Unruhe. 21 Fehler bei der Ballannahme, dazu eine Dreipunktquote unter 23 Prozent. Das ist keine Taktik, die Trainerarbeit kann das nicht kaschieren.
Die Tabelle ändert sich. Karditsa bleibt auf Platz elf mit sieben Siegen aus 24 Spielen. Aris rutscht weiter ab, 14 Siege bei zehn Niederlagen. Die Distanz nach vorne schmilzt. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Stimmung schon.