Im Achtelfinale des DHB-Pokals setzte sich der Gast aus Chemnitz mit 102:75 klar durch. Der Bundesligist brauchte keine dramatische Wende, er entschied das Spiel früh. Die Gastgeber standen nach der ersten Halbzeit bereits unter Druck, verloren die Nerven und kamen nicht mehr zurück.
Chemnitz steuerte das Spiel von Beginn an. Die Defensive saß, die Offensive fand ihre Ritme. Schnürten den Gegner ein, ohne dabei unnötig zu riskieren. Braunschweig fand gegen den Mannschutz keine Lösungen, der Korb blieb verschlossen.
Die Ergebnisse der letzten Wochen zeigen ein Muster. Braunschweig verlor gegen Ludwigsburg, gewann gegen Wehda und Rostock, schlug Trier und Bremerhaven. In dieser Mischung aus Sieg und Niederlage lag die Unsicherheit. Fällt für den Rest der Saison aus – nicht im Sinne einer Verletzung, sondern der Form.
Wir hatten auf die Gastgeber gesetzt, mit fünfundfünfzig Prozent Sicherheit. Der Matchplan war einfach, die Ergebnisse sprachen dafür. Aber ein Fehler entscheidet, und diese Entscheidung fiel in Braunschweig. Nicht einmal annähernd.
Chemnitz bleibt damit im Pokal, Braunschweig muss jetzt neu starten. Das passiert selten schmerzfrei, besonders wenn die Niederlage so deutlich ausfällt. Das Verhältnis ist zerrüttet, und das gilt nicht nur für den Spielstand.