87:75 für die Gastgeber
Basketball Girona hat Dynamo Bukarest im FIBA-Europa-Pokal am Dienstagabend mit 87:75 besiegt. Das Spiel fand am 6. Oktober 2026 statt. Die Gastgeber entschieden die Begegnung für sich, nachdem sie über die gesamte Dauer hinweg den Ton vorgegeben hatten.
Interessant wird es bei den Zahlen. Girona warf 31 von 73 Feldwürfen ein, das sind 43 Prozent. Dynamo Bukarest traf 28 von 58 Versuchen, was etwa 48 Prozent entspricht. Auf den ersten Blick wirkt das anders, als das Ergebnis vermuten lässt. Nebenbei zeigt die Statistik, dass Girona mit elf Dreierwürfen aus dreizehn Versuchen deutlich treffsicherer war als Bukarest, das acht von 24 traf.
Die Rebounds verteilten sich ungleich. Girona sicherte sich 37 Ballgewinne nach fehlgeschlagenen Würfen, Bukarest kam auf 25. Vor allem die Offensive Rebounds machten den Unterschied – 18 für Girona, neun für die Gäste. Das bedeutet, dass die Gastgeber ihre eigenen Fehlwürfe häufiger sofort wieder verwerteten.
Auffällig ist die Anzahl der Fehler. Girona verpassierte den Ball 14-mal, Bukarest 19-mal. Bei den Fouls lag es bei 15 für die Heimmannschaft und 19 für die Auswärtstruppe. Die Freiwürfe verteilten sich auf 14 für Girona und 11 für Bukarest.
Girona kommt aus einer schwächeren Phase. Am 4. Oktober unterlag man Baskonia Vitoria-Gasteiz mit 78:118 deutlich. Davor gab es am 27. September einen knappen Sieg gegen Murcia mit 84:77. Die Ergebnisse der letzten Monate waren durchwachsen, ein 80:86 gegen Bilbao Basket im Mai zeigt, dass die Mannschaft auch gegen stärkere Gegner nicht immer überzeugte.
Dynamo Bukarest hingegen sah in den letzten Spielen besser aus. Am 3. Oktober gewann man gegen Rapid Bukarest mit 87:62, zuvor gab es am 30. September einen 105:83-Sieg gegen Peja. Die beiden Spiele gegen Peja am 30. September und 23. September beendeten die Negativserie. Davor hatte man gegen SCM Craiova verloren, 101:105 am 1. Juni und 62:101 am 29. Mai.
Das Ergebnis bedeutet, dass Girona in der Gruppenphase an Boden gewinnt. Bukarest muss sich weiterhin nach oben arbeiten. Die Statistik zeigt, dass Distanzwürfe den Unterschied machten, nicht die Feldwurfquote allein.