Im Meistertropfen setzte sich Beijing Royal Fighters am Freitagabend mit 101:87 gegen Shanghai durch. Die Gastgeber zeigten in der ersten Halbzeit klareres Spiel und bauten einen Vorsprung auf, den sie bis zum Schluss hielten. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet.
Beijing traf von jenseits der Dreipunktlinie neunmal aus 21 Versuchen. Shanghai kam auf zwei Treffer bei zwölf Würfen, das war ein Unterschied, der im Spiel spürbar war. Nebenbei warf auch Beijing die Freiwürfe sicherer: 20 von 24 im Vergleich zu 13 von 21 bei den Gästen.
Die offensive Effizienz der Gastgeber war deutlich höher. 36 Treffer aus 70 Würfen bedeuteten 51,4 Prozent, Shanghai blieb bei 36 aus 66, das sind 54,5 Prozent. Die drei Punkte in der Luft machten den Unterschied. Und dann kam die Abwehr.
Beijing erbeutete elf Steals, Shanghai zehn. Der Unterschied wirkte sich in den 13 Turnover der Gastgeber aus, während Shanghai 15 Ballverluste zu Buche stehen hatte. Beijing kontrollierte das Tempo, Shanghai hatte Schwierigkeiten, den Rhythmus zu finden.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild. Beijing dominierte den Bereich jenseits der Dreipunktlinie, während Shanghai mit nur 16,7 Prozent Treffsicherheit von dort kaum Gefahr entwickelte. Die 20 Assists der Gastgeber standen den 21 der Gäste gegenüber, doch die Qualität der Chancen war unterschiedlich.
Die Gastgeber gewannen mit 14 Punkten Differenz. Das ist ein deutlicher Sieg, der in der Tabelle für Beijing Gewicht hat. Shanghai verlor nach einer Niederlage gegen Ritas und einem knappen Aus gegen die Tigers — drei Spiele, drei Niederlagen, das steht auf der Kippe.
Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gesetzt, die Sicherheit lag bei 58 Prozent. Der Prognose war nicht recht gewesen, und das lag an der Dreipunktkurve. Beijing warf von jenseits der Linie, Shanghai nicht. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Realität ist, dass Beijing gewann.