Am Freitagabend hielten Benfica Lissabon und Sporting Lissabon im Rahmen der LPB die erste Begegnung der Runde ab. Die Gastgeber gewannen mit 84:71. Es war ein Duell, das seine eigene Rechnung hatte, und am Ende stand der Sieg der Hausherren.
Benfica begann kontrolliert. Die Mannschaft hielt die Null in der Defensive und liess Sporting nicht zu früh aufbauen. «Und dann» kamen die ersten Punkte durch Freiwürfe, 21 von 26 traf man. Nebenbei fiel auf, dass Sporting mit 26 Dreierwürfen weit mehr versuchte als Benfica mit 19 – mit weniger Erfolg.
Interessant wird es bei der Effizienz. Benfica warf 28 von 68 Feldwürfen und 7 von 19 Dreiern ein. Sporting kamen auf 24 von 66 Feldwürfen und 6 von 26 Dreiern. Der Unterschied lag vor allem in der Umsetzung. Benfica präsentierte sich klarer, Sporting verteilte sich auf zu viele Versuche.
Unser Vorschlag, dass die Gastgeber gewinnen würden, ging auf. Die 64-Prozent-Wahrscheinlichkeit bestätigte sich, weil Benfica die Kontrolle über den Rhythmus behielt. Man spielte nicht gegen den Gegner, sondern gegen die eigene Unsicherheit. «Nebenbei» half auch die Offensive Rebound-Dominanz: 14 zu 9.
Die Abwehrkette Benfica wurde nicht ausgehebelt. 5 Blocks und 6 Steals zeugen von einer intensiven Defensive. 24 Fouls sind viel, aber sie entstanden im Kampf um jeden Ball. Sporting mit 22 Fouls und 9 Turnover zeigte, dass der Konflikt auf dem Parkett öffentlich wurde.
In der Tabelle ändert sich wenig an der Ordnung. Benfica bleibt auf Platz 1 mit 20 Siegen und zwei Niederlagen nach 22 Spielen. Sporting hält Platz 2 mit 17 Siegen und fünf Niederlagen. Der Abstand von drei Punkten bleibt bestehen.