Am 2. Oktober 2026 schlugen die Bristol Flyers die Manchester Giants in der British Basketball League mit 76 zu 58. Die Gastgeber standen damit nach 32 Spielen auf dem fünften Platz, die Gäste blieben Dritter. Es war ein Abend, an dem die Gäste klar in der Favoritenrolle waren, und dann kam eine andere Ordnung.
Die Entscheidung fiel an der Peripherie. Die Flyers trafen elf von dreizehn Dreipunktwürfen, die Giants nur fünf von 23. Nebenbei warfen die Gäste mehr Freiwürfe – 13 von 25 – doch das konnte den Unterschied nicht ausgleichen. Interessant wird es, wenn man die Ballverluste betrachtet: 16 für die Abreise, 9 für den Heimverein.
Die Gäste gewannen zwar die Rebounds mit 44 zu 37 und verteilten den Ball besser mit 17 Assists, doch der Ball landete nicht im Korb. Die Flyers sicherten mit 8 Blocks und 9 Steals den eigenen Besitz. Sie gingen früh durch, als die Gäste ihre Chancen verspielten.
Die Statistik zeigt den Unterschied deutlich. 26 von 68 Feldwürfen für die Flyers, 20 von 61 für die Giants. Der Unterschied liegt nicht in der Menge, sondern in der Trefferquote. Die Gäste waren durch, als sie zu viele Bälle verloren und zu wenige Würfe trafen.
Die Tabelle ändert sich wenig: die Flyers bleiben Fünfter mit 15 Siegen aus 32 Partien, die Giants Dritter mit 19 Siegen. Wir hatten auf einen Gastgewinn gesetzt, 53 Prozent Sicherheit waren uns wert. Der Matchplan der Flyers – weniger Fehler, mehr Distanzwürfe – war der Hebel. Die Gäste liefen an, fanden kein Mittel.