Am 3. Oktober 2026 in der LEB Plata traf Gandia im eigenen Saal auf Kastleo. Die Gastgeber gewannen mit 94:88. Damit hat der Fünfte der Tabelle den Ersten besiegt, und die Prognose, der Gast würde siegen, lag daneben. Die Sicherheit lag bei sechundsiebzig Prozent — eine Zahl, die heute nicht stimmt.
Die Tabelle zeigt: Gandia steht auf dem fünften Platz nach 26 Spielen, 16 Siege, zehn Niederlagen. Kastleo liegt an der Spitze, 21 Siege, fünf Niederlagen in 26 Partien. Interessant wird es, wenn man sieht, wer wann gewinnt. Der Erste verliert zu Hause, der Fünfte holt Punkte. Das ändert nichts an der Reihenfolge, aber es zeigt, wie nah die Abstände sind.
In den letzten Spielen war Gandia uneinheitlich. Am 2. Mai gewann man 63:56 gegen Morón, am 26. April verlor man 72:87 bei derselben Mannschaft. Vier Spiele davor gegen die Spanische Basketballakademie und Molliña Basket gab es einen Sieg und eine Niederlage. Am 4. April folgte 73:83 gegen Lliria. Und dann kommt der Sieg gegen Kastleo — ein Ergebnis, das nicht ins Muster passte.
Kastleo hatte ebenfalls Schwankungen. Am 31. Mai verlor man 66:68 gegen Albacete, am 24. Mai 64:70 bei derselben Mannschaft. Am 17. Mai gewann man knapp 75:74 gegen Lliria, am 9. Mai 82:72 ebenfalls dort. Am 3. Mai gab es 83:59 gegen Córdoba. Nebenbei fällt auf: zwei Niederlagen in Folge gegen Albacete, bevor es nach Gandia ging.
Der Endstand 94:88 bedeutet für Gandia, dass die Punktezahl auf 32 steigt, für Kastleo bleibt sie bei 42. Der Abstand zwischen Platz eins und fünf beträgt damit 10 Punkte. In einer Liga, wo jedes Spiel zählt, ist das ein Unterschied, der sich bei der Play-off-Qualifikation bemerkbar machen könnte. Das Geld fliesst auf die Gastgeber, wenn man so spricht — aber hier ging es um Prestige, nicht um Geld.