Bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2026 siegte Deutschland am 8. September 2026 mit 94:56 über Südkorea. Die Gastgeberinnen dominierten von Anfang an, interessant wird es, wenn man die Zahlen hinter dem Ergebnis betrachtet. Nebenbei zeigt der Vergleich, wie unterschiedlich die beiden Teams arbeiteten.
Deutschland traf 31 von 67 Würfen und holte 25 von 27 Freiwürfen. 29 Assists und 5 Dreier zeugen von einer klaren Ballverteilung. Südkorea landete 23 von 65 Würfen und 3 von 4 Freiwürfen, dazu 7 Dreier. Die Statistik spricht für sich: viele Schüsse bei einem Tor bedeutet, dass Chancen verstreut wurden.
Der Rebound-Kampf war eindeutig. Deutschland sammelte 43 Bälle, davon 35 defensive, Südkorea nur 24 mit 21 defensiven. blocks gab es vier für Deutschland, null für Südkorea. Steals: sieben zu fünf. Die Gastgeberinnen kontrollierten den zweiten Ball.
Fouls und Ballverluste liefen nicht parallel. 8 Fouls und 5 Turnovers für Deutschland, 23 Fouls und 14 Turnovers für Südkorea. Und dann kam hinzu, dass Südkorea in der zweiten Hälfte in Überzahl spielte – nicht, weil die Schiedsrichter mitspielten, sondern weil die eigene Disziplin fehlte.
Die letzten Spiele der Gastgeberinnen zeigten einen stabilen Verlauf: 83:58 gegen Mali, 74:58 gegen Japan, 53:83 gegen Spanien, 62:63 gegen die Türkei, 62:68 gegen Ungarn. Südkorea brachte 73:82 gegen Ungarn, 69:95 gegen Frankreich, 99:81 gegen Nigeria, 64:79 gegen Tschechien, 77:78 gegen Japan. Die deutsche Serie war konsistenter.
Der Unterschied von 38 Punkten bleibt stehen. Deutschland hat den Gegner auseinandergenommen, nicht durch einzelne Glanzleistungen, sondern durch die Summe der kleinen Dinge. Steals, Rebounds, Fouls – das sind die Momente, die ein Spiel entscheiden. Die restliche Statistik ist nur Hintergrund.