Am Sonntagabend setzte sich Jürgarden im Superettan mit 83:71 gegen Cross Over durch. Der Sieg fiel am 11. Oktober 2026, und er bedeutete für die Gastgeber einen Schritt nach vorn. Und dann war die Partie entschieden, bevor noch richtig Luft in den Saal kam.
Jürgarden steht damit auf Platz drei der Tabelle. Sechsundzwanzig Spiele sind bereits absolviert worden, siezehn Siege stehen zu Buche, neun Niederlagen. Die Punktezahl sagt an diesem Punkt wenig aus — die Saison hat gerade begonnen, und die Positionen sind noch nicht festgefahren.
Die Gastgeber waren in den Tagen davor nicht auf Erfolgskurs. Am 4. Oktober verlor man bei Norrort mit 78:87, vier Tage zuvor gab es gegen Eskiilstuna eine klare 76:101-Niederlage. Interessant wird es, wenn man sieht, wie Teams nach solchen Sätzen reagieren. Jürgarden wusste, dass es an diesem Abend keine Ausrede gab.
Die Gäste aus Cross Over kamen ebenfalls nicht aus der Krise heraus. Drei Spiele in Folge endeten mit Niederlagen: gegen Sollentuna, gegen Örebro und gegen Norrort. Nebenbei fiel auf, dass die Differenzen größer wurden — von 18 Punkten gegen Sollentuna bis zu 27 Punkten gegen Norrort. Das ist keine Entwicklung, die man ignorieren kann.
Der Endstand von 83:71 bedeutet für Jürgarden, dass die eigene Serie unterbrochen wurde. Für Cross Over vertieft sich die Lücke nach unten. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass in solchen Spielen die Tabelle nicht sofort alles sagt, aber sie zeigt immerhin, wer gerade den Weg nach oben sucht.