Am Freitagabend gewann Dynamiq die Partie gegen den OKK Belgrad mit 90:88. Das Spiel endete in der Ersten Liga, und der Heimsieg war nötig, um die eigene Position zu festigen. Die Gäste kamen als Achtplatzierte, die Gastgeber als Zwölfter ins Feld. Und dann zeigte sich, dass die Differenz im Detail lag.
Die letzten Auftritte beider Teams waren nicht eindeutig. Dynamiq hatte zuletzt gegen Vršac verloren, vorher aber gegen Radnički gewonnen. Belgrad ging gegen Vojvodina Novi Sad klar vonstatten, doch auch hier gab es Schwankungen. Interessant wird es, wenn man diese Reihenfolge mit dem heutigen Ergebnis vergleicht: die Form war unbeständig, der Ausgang klar.
Wir hatten den Heimsieg prognostiziert, mit einer Sicherheit von fünfzigdrei Prozent. Die Vorhersage traf ein, und das lag nicht an Zufall. Nebenbei lässt sich sagen: Die Gastgeber brauchten den Sieg, um nicht weiter abzurutschen. Der Routinier im Kader beruhigte das Spiel in den Schlussminuten, als die Gäste noch einmal Druck machten.
Die Tabelle änderte sich nur geringfügig. Dynamiq bleibt auf Platz zwölf mit zwölf Siegen aus dreißig Spielen. Belgrad hält sich mit vierzehn Siegen auf Rang acht. Ein Fehler entschied, wie so oft in solchen Spielen. Die Punkteverteilung zeigt, dass beide Teams auf der Kippe stehen.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Partien selten durch Dominanz gewonnen werden. Dynamiq hatte die Partie im Alleingang entschieden, ohne dass die Statistik das sofort erkennen lässt. Die Gäste zogen die Fäden, doch die Gastgeber ließen sich nicht beirren.