Stinger unterlegen – Ratler kehren zurück
Am Freitagabend unterlag das Team aus Edmonton dem Gast aus Saskatchewan mit 97:107 in der Kanadischen Basketballliga. Die Gastgeber hatten die Partie lange im Griff, doch die Gäste zogen am Ende den kürzeren Atem. Interessant wird es, wenn man die Zahlen nebeneinander legt.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Edmonton warf mehr Körbe aus dem Feld, 31 von 80, doch die Treffer aus der Dreipunktelinie fehlten. 8 von 34 Versuchen genügten nicht, während Saskatchewan 14 von 34 traf. Nebenbei fiel auch die Anzahl der Rebounds – 42 gegen 40 – doch die Offensive Rebounds der Gäste (14) machten den Unterschied in der zweiten Halbzeit.
Beide Teams begingen vergleichbare Fehler: je 11 Ballverluste. Die Fouls lagen bei 21 für Edmonton und 20 für Saskatchewan. Die Freiwürfe nach der Pause waren entscheidend – 27 von 32 für die Gastgeber, 23 von 27 für die Besucher. Wer in diesen Momenten ruhiger blieb, gewann.
In der Tabelle bedeutet die Niederlage für Edmonton weiterhin Platz vier nach zwanzig Spielen. Acht Siege, zwölf Niederlagen. Und dann muss man sich eingestehen: die Form aus der Vorwoche mit dem Sieg über die Night Hawks von Guelph war keine Bestätigung, sondern eine Ausnahme.
Saskatchewan steht nach neun Siegen und zehn Niederlagen auf Platz drei. Das Team hatte am 22. Juli bereits gegen Edmonton verloren – 96:94. Heute war die Revanche. Die Gäste gewannen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Das Verhältnis ist zerrüttet für Edmonton, nicht die Tabelle.
Was bleibt: eine knappe Niederlage, die mehr verrät als das Endergebnis. Die Gastgeber dominierten im Feldwurf, scheiterten an der Distanz. Die Gäste schliefen nicht ein, als es darauf ankam. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht – aber sie zeigt, wo die Reise hingeht.