Am Dienstagabend trafen die Gastgeber aus Cancún auf die roten Dämonen, und das Spiel endete 83:86 für die Auswärtsmannschaft. Es war ein Duell in der LNBP, der mexikanischen Liga, und der Unterschied war winzig. Drei Punkte trennten die Mannschaften am Ende.
Und dann passte es so, dass sich die beiden Teams erst vor zwei Tagen begegnet waren. Damals in Cancún, 86:73 für die Heimmannschaft. Jetzt war es genau umgekehrt. Interessant wird es, wenn man bedenkt, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Nebenbei: solche Spiele verändern nichts an der Tabelle, aber alles am Gefühl.
Die Zahlen zeigen ein offenes Spiel. Die Dämonen warfen 31 von 60 Feldwürfen, die Gastgeber 32 von 72. Bei den Dreipunktwürfen lag Cancún klar vorne mit sieben von 24, während die Gäste sechs von 25 trafen. Aber die Abwehrrebound war entscheidend: 27 gegen 20. Die Gäste kamen in den Zweikämpfen besser durch, und das zählte am Ende.
Wir hatten vor dem Spiel die Auswärtsmannschaft favorisiert, mit einer Sicherheit von 54 Prozent. Und dann traf es ein. Nicht weil die Statistik es vorgab, sondern weil die Dämonen die entscheidenden Momente nutzten. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht. Es zählt, wer den Ball hält, wenn es darauf ankommt.
Die Dämonen gewannen zum zweiten Mal in Folge gegen Cancún. Zuvor hatten sie gegen die Mineros gewonnen, 81:75. Die Gastgeber verloren nach ihrem Sieg von Dienstag. Vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen für Cancún, während die Gäste ihre Form finden. Das ist der Unterschied.
Am Ende blieb die Frage, was drei Punkte in einer Liga bedeuten, wo jedes Spiel entschieden werden kann. Die Dämonen holten sich den Sieg. Cancún wartet weiter auf eine Wende. Und morgen ist wieder ein neuer Tag.