Astros verteidigen den Sieg gegen Irapuato
In der LNBP setzte sich die Gastmannschaft Astros mit 77:67 gegen Fresseros de Irapuato durch. Es war die zweite Begegnung zwischen diesen beiden Teams an drei Tagen. Die Gastgeber hatten am Vortag noch 117:129 verloren, nun reichte es erneut nicht. Die Gäste gewannen beide Partien und zeigten, dass sie die Oberhand behalten.
Interessant wird es bei den Werten: Die Astros hatten mit 42 Rebounds einen deutlichen Vorsprung gegenüber 34 der Heimmannschaft. Eleven Offensive Rebounds mehr als Irapuato (16 zu 7) sorgten für zusätzliche Chancen. Nebenbei fiel auch die Freiwurfquote: Die Gäste trafen 9 von 15 Versuchen, während die Gastgeber nur 5 von 6 verwandelten. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — so etwas würde hier nicht vorkommen, aber die Präzision war klar.
Bei den Vorlagen lagen die Astros mit 26 Assists deutlich vor den 18 der Heimmannschaft. Die Ballverluste mit 15 bei Irapuato versus 10 bei den Gästen zeigen einen Unterschied in der Organisation. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt — nicht durch einzelne Akteure, sondern durch kontinuierlichen Druck. Die Defensive Rebounds verteilten sich mit 27 zu 26 fast gleich, doch die Offensive Rebounds machten den Unterschied.
Die letzte Partie am 30. August endete 117:129 für die Astros. Seit acht Spielen ungeschlagen — diese Aussage trifft auf beide Teams nicht zu, da nur wenige Spiele vorliegen. Stattdessen zeigt sich ein Muster: Die Gäste gewannen in der Vorrunde gegen Irapuato, nun auch das Rückspiel. Die Heimmannschaft verlor damit zwei von zwei Begegnungen an diesem Wochenende.
Was die Statistik weiter zeigt: Beide Teams warfen je 10 Dreier. Die Feldwurfbilanz lag bei 29 zu 26 für die Gäste. Die Fouls verteilten sich mit 12 zu 10 leicht zugunsten der Heimmannschaft. Das Geld fliesst auf die Gastgeber — im weiteren Verlauf der Saison könnte sich das ändern, doch aktuell stehen die Astros besser da.
Die Tabelle bleibt leer, da keine Platzierungen vorliegen. Doch die Ergebnisbilanz spricht für sich: Die Astros haben den direkten Vergleich für sich entschieden. Die Heimmannschaft muss sich fragen lassen, wo der Unterschied lag — bei den Rebounds, bei den Übergaben, bei der Ausführung unter Druck.