Am Sonntag traf Hermés auf Omis in der Ersten Liga. Die Gastgeber gewannen 82:65. Es war ein klarer Sieg, der die Reihen der Heimmannschaft stabilisierte. Omis, auf Platz vier mit 18 Siegen aus 26 Spielen, musste sich geschlagen geben.
Interessant wird es, wenn man die letzten Auftritte betrachtet. Omis war in den vergangenen Spielen durchwachsen – zwei Niederlagen gegen Skrlevo, dann Siege gegen Osijek und Amфора. Die Gäste hatten Momentum, und wir hatten auf einen Erfolg von außen gesetzt. Die Wahrscheinlichkeit lag bei fünfundfünfzig Prozent.
Und dann kam das, was die Rechnung durchkreuzte. Hermés lief früh an, machte den Sack zu und liessen sich nicht beirren. Omis konnte den Rhythmus nicht aufrechterhalten, ging die Kräfte aus. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man nicht mehr mithält – und das passierte.
Nebenbei fiel auf, wie die Gastgeber die Defensivstruktur hielten. Omis kam selten zu klaren Chancen, die Punkte wurden knapp. Man könnte sagen, die Gäste waren chancenlos – aber das ist eine Wertung. Die Tatsache ist: 82:65 steht auf der Anzeigetafel.
Für Omis bedeutet das ein Rückschlag. Die Tabelle sagt wenig aus, wenn man gerade den Anschluss verliert. Acht Niederlagen in 26 Spielen waren bereits zu viel, und jetzt kommt der nächste Dämpfer. Hermés hingegen hat sich einen wichtigen Punkt geholt und zeigt, dass es zurück im Mannschaftstraining ist – was das auch immer heißen mag.