Am 28. August 2026 trafen in der FIBA-Asien-Pokal-Phase Indonesien und Singapur aufeinander. Die Gastgeber siegten deutlich mit 80:54. Nebenbei zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Teams gerade aufgestellt sind.
Indonesien kontrollierte das Spiel von Beginn an. Die Gastgeber trafen aus dem Dreipunktewürfelfeld zehn von 23 Versuchen — das sind 43,5 Prozent. Singapur hingegen scheiterte an acht von 28, was 28,6 Prozent entspricht. Interessant wird es, wenn man die Effizienz vergleicht.
Die Feldwürfe sprachen für die Indonesier: 27 von 59, während die Gäste nur 21 von 62 verwandelten. Auf der Freiwurflinie war der Unterschied noch größer. 16 von 23 für die Gastgeber, aber nur 4 von 10 für Singapur. Der Unterschied liegt auch in der Ballverteilung: 21 Assists gegenüber 14.
Und dann die Defensivarbeit. Indonesien sicherte 29 defensive Rebounds und blockte vier Würfe. Singapur kam auf 21 defensive Rebounds und drei Blocks. Die Gastgeber gewannen zudem die Balleroberung mit sieben Steals zu fünf. Die 13 Turnover der Indonesier standen 17 bei den Gästen gegenüber.
Die Fouls sprechen eine klare Sprache. Singapur zog 22 persönliche Fouls auf, Indonesien nur 16. Das Verhältnis zeigt, wer die Kontrolle behielt. Die Gäste standen hinten offen, wie man im Basketball sagt, und bezahlte den Preis.
Die letzte Begegnung beider Teams ist noch frisch. Am 15. Dezember 2025 schrieben die Indonesier 87:48 gegen Singapur. Seitdem hat sich bei den Gästen nichts geändert. Die Ergebnisse der letzten fünf Spiele: 58:96, 69:71, 48:87, 91:60, 37:84. Vier Niederlagen in Folge.
Für Indonesien ist das Ergebnis eine Bestätigung. Die Mannschaft zeigte, was sie kann, wenn sie konzentriert spielt. Die Statistik spricht für sich: 39 Rebounds, 21 Assists, eine hohe Dreiballquote. Das war ein Spiel mit eigener Rechnung.