Am 23. August 2026 trafen die spanische und die belgische Nationalmannschaft der Frauen in einem Freundschaftsspiel aufeinander. Das Spiel endete mit einem klaren 95:67 für die Gastgeberinnen. Nebenbei zeigt dieser Abstand, wie unterschiedlich die aktuelle Verfassung der beiden Teams ist.
Spanien kam in den letzten Spielen gut durch. Am 21. August siegte man gegen Nigeria mit 83:58, zuvor gab es am 15. August einen knappen 65:60-Erfolg gegen Deutschland. Interessant wird es, wenn man die Niederlage vom 17. März gegen die USA mit 70:84 mit einbezieht – die Spanierinnen können für eine Überraschung sorgen, wenn sie diese Schwäche hinter sich lassen.
Belgien zeigte in den vergangenen Partien ein wechselhaftes Bild. Am 22. August siegte man deutlich mit 90:55 gegen Nigeria, doch davor folgten zwei Spiele gegen Italien: am 16. August ein 62:60-Erfolg, am 15. August eine 63:64-Niederlage. Der Vergleich mit Deutschland vom 5. Juni zeigt mit 85:60, dass Belgien gegen starke Gegnerinnen oft knapp bleibt.
Die Differenz von 28 Punkten an diesem Abend fällt ins Auge. Spanien dominierte über weite Strecken, während Belgien zwar in einzelnen Phasen mitziehen konnte, aber letztlich den Anschluss verlor. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Formkurven sprechen eine klare Sprache.
Für Spanien bedeutet der Sieg eine Bestätigung nach der Niederlage gegen die USA. Für Belgien bleibt die Erkenntnis, dass man vor allem in der Konstanz nachlegen muss. Die nächste Begegnung beider Teams wird zeigen, ob sich die Unterschiede verwischen oder vergrößern.