Am Dienstagabend trafen Jezero und Bokelj in der regulären Saison der Ersten Liga aufeinander. Das Spiel endete 1:1, nachdem beide Teams je einmal getroffen hatten. Die Partie war keine Offenbarung, aber sie lieferte genug Anlässe, um genauer hinzusehen.
Erst in der 59. Minute fiel das erste Tor. A. Nishimura war der Torschütze für die Gastgeber, die den Ball über die Hälfte der Zeit dominierten. «Und dann» wurde es stiller um die Heimmannschaft, die den Vorsprung nicht ausbaute. Statistisch lagen die Angriffe bei 133 gegenüber 112, doch die Qualität der Chancen entschied nicht.
Erst in der 88. Minute glich N. Djurovic aus. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie lange es dauerte, bis der Ausgleich kam. Beide Seiten wechselten mehrfach, doch der entscheidende Moment blieb aus. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste vier Schüsse auf das Tor trafen, während die Gastgeber nur drei landeten.
Die Statistik zeigt Besitzverhältnisse von je 50 Prozent. Jezero hatte mehr Angriffe, doch Bokelj nutzte die Situation besser. Drei gelbe Karten für die Gastgeber standen zwei für die Gäste gegenüber. Rote Karten blieben aus, was die Balance im Spiel bewahrte.
In der Tabelle liegt Jezero auf dem achten Platz mit neun Punkten aus acht Spielen. Drei Siege, drei Niederlagen — ein mittelmäßiger Start. Bokelj hingegen steht viertplatziert mit zwölf Punkten. Drei Siege und drei Unentschieden deuten auf Stabilität hin.
Die Vorspiele waren unterschiedlich. Jezero verlor zuletzt 0:3 gegen Buducnost Podgorica, während Bokelj 2:1 gegen Otrant-Olympic gewann. Wir hatten einen Sieg für die Gastgeber prognostiziert, doch das Spiel entwickelte sich anders. Der Ausgleich in der 88. Minute war der Punkt, an dem alles kippte.