Am Freitagabend trafen die Koping Stars auf Boras in der Basketball-Bundesliga Schwedens. Die Gäste gewannen mit 89:80. Zweiunddreißig Punkte Differenz stellten eine klare Entscheidung dar.
Die Gastgeber begannen offensiv, doch die Gäste liessen wenig anbrennen. Der Unterschied zeigte sich in der Effizienz aus der Distanz: Koping erzielte vier Dreier, Boras dreizehn. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich das Spiel entwickelte.
Wir hatten die Gäste favorisiert, mit fünfundfünfzig Prozent Sicherheit. Die Prognose traf ein. Nicht weil die Gastgeber schwach waren, sondern weil die Besucher die entscheidenden Momente nutzten. Nebenbei fiel auf, dass Koping sieben Ballverluste beging, während Boras zwölf zuließ.
Die Statistik zeigt das Bild deutlich. Koping hatte mehr Feldwürfe und Freiwürfe, doch die Trefferquote stimmte nicht. Die Gastgeber sammelten sieben offensive Rebounds, die Gäste nur sieben. Die Defensivrebounds verteilten sich fast gleich: 23 zu 29.
Für die Tabelle bedeutet dies eine Verschiebung. Koping bleibt auf dem achten Platz mit elf Siegen und neunzehn Niederlagen. Boras festigte den vierten Rang mit zweifundzwanzig Siegen. Die Gastgeber beendeten keine Negativserie, die Gäste gewannen drei in Folge.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele nicht im ersten Drittel entschieden wurden. Mancher denkt, der Sieg wäre vorprogrammiert. Doch die Gastgeber zeigten bis zur letzten Viertelstunde Widerstand. Erst dann knackten die Gäste die Abwehr endgültig.