Am 23. August 2026 trafen Litva und die Michigan Wolverines in einem internationalen Freundschaftsspiel aufeinander. Die Gäste gewannen 96:84. Es war ein klarer Sieg für die Mannschaft aus dem US-Basketball.
Die Formkurven verliefen in entgegengesetzte Richtungen. Litva hatte in den fünf Spielen vor diesem Termin nur einen Sieg errungen, gegen das Vereinigte Königreich mit 89:88. Daneben Niederlagen gegen Italien, Griechenland und die USA. Interessant wird es, wenn man die Punktezahl betrachtet: 74, 108, 81, 89, 76 — schwankend, ohne Kontinuität.
Michigan dagegen lieferte fünf Siege in Folge. Gegen UConn 69:63, gegen Arizona 91:73, gegen Tennessee 95:62, gegen Alabama 90:77, gegen St. Louis 95:72. Die Differenzen waren durchweg im zweistelligen Bereich. Und dann kam das Spiel in Litva. 96:84 — eine Differenz von 12 Punkten, mehr als in den meisten der vorherigen Begegnungen.
Was die Zahlen aussagen: Litva schoss 96 Punkte, Michigan 84. In den letzten fünf Spielen hatte Litva durchschnittlich 85,6 Punkte erzielt, Michigan 88,0. Nebenbei zeigt sich ein Muster: Die Gastgeber waren in der Offensive ähnlich aktiv, aber die Effizienz fehlte im Vergleich zur eigenen Serie.
Das Ergebnis verändert nichts an einer Tabelle, da es sich um ein Freundschaftsspiel handelt. Aber es zeichnet ein Bild: Michigan stand in einer Aufwärtsspirale, Litva suchte nach Stabilität. 12 Punkte Unterschied sind mehr als ein Zufall.