Am Sonntagabend trafen in der mexikanischen LNBP die Lobos Plateados auf die Mineros. Das Spiel endete mit 33:29 für die Gastgeber, die damit ihren Sieg von gestern Abend bestätigten. Die Gäste hatten zuvor noch keine Niederlage hinnehmen müssen, doch heute reichte es nicht.
Die Partie war geprägt von einem engen Rhythmus. Die Mineros kamen gut aus dem Start, aber interessant wird es, wenn man die Phasen betrachtet. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams viel von der Dreipunktelinie spielten. Die Gastgeber schlugen elfmal ein, die Gäste ebenfalls elfmal.
Wir hatten vorher die Heimsiegprognose abgegeben, und das setzte sich durch. Nicht weil die Mineros schwach waren, sondern weil die Gastgeber ihre offenen Phasen besser nutzten. Der Wechsel stockte bei den Besuchern, als die Differenz wuchs.
Die Statistiken zeigen ein torarmes Spiel im Vergleich zu anderen Begegnungen. Die Lobos Plateados warfen 30 Feldwürfe, die Mineros 31. Bei den Rebounds lagen die Gastgeber mit 42 vor den Gästen mit 39. Die Mineros hatten mit 5 Steals mehr Ballgewinne, die Gastgeber mit 11 Offensive Rebounds mehr Chancen zum zweiten Versuch.
Die Vorlage war wichtig, aber auch die Abwehr. Die Gastgeber kassierten neun Ballverluste, die Gäste nur vier. Das bedeutete weniger ruhige Chancen für die Mineros, obwohl sie 20 Assists aufwiesen gegenüber 15 bei den Gastgebern.
Für die Tabelle ändert sich wenig, aber die Serie der Mineros ist damit beendet. Sie hatten zuletzt gegen Gampinos und gegen Fersea Regia de Monterrey noch Punkte geholt. Die Lobos Plateados bleiben damit auf Kurs und haben es selbst in der Hand für die nächsten Aufgaben.