Maccabi Ashdod dominiert Ironi Ness-Ziona mit 76:62
Am Montagabend, dem 12. Oktober 2026, traf Maccabi Ashdod B.K. in der Superliga auf Ironi Ness-Ziona. Das Spiel endete mit einem klaren 76:62 für die Heimmannschaft. Interessant wird es vor allem bei der Wurfquote aus der Distanz – hier hatte Ashdod deutliche Vorteile. Nebenbei zeigte sich auch, dass die Gastgeber ihre Fehler deutlich seltener machten.
Ironi Ness-Ziona steht nach diesem Spiel weiterhin auf dem 11. Tabellenplatz. Die Bilanz verändert sich nicht: 9 Siege und 17 Niederlagen nach 26 Partien. Was sich ändert, ist der Verlauf der jüngsten Serie. Ashdod beendete damit eine Reihe von schwächeren Auftritten, wie die vergangenen Ergebnisse zeigen. 89:84 gegen Ramat-Gan, 55:75 gegen Eilat – diese Spiele waren nicht überzeugend.
Die Statistik gibt Auskunft über die Unterschiede. Ashdod traf elfmal von drei Punkten, Ness-Ziona nur vier Mal. Bei den Freiwürfen lag Ness-Ziona mit 14 von 18 Versuchen zwar besser, doch das reichte nicht. Nebenbei fiel die Anzahl der Ballverluste auf: 14 für die Gäste gegenüber nur 6 für die Heimmannschaft. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Ness-Ziona mit 47 Rebounds mehr auf der Bank hatte als Ashdod mit 35.
Die Gastgeber hatten in den letzten Spielen unterschiedliche Ergebnisse geliefert. Gegen Jerusalem verloren sie deutlich mit 77:110, gegen Naagaraya gewannen sie mit 94:83. Was sich jetzt ändert, ist die Dynamik. Eine klare Leistung vor eigenem Publikum, die Wende einläutet. Ashdod warf alles nach vorn und nutzte die Schwächen der Gäste konsequent aus.
Das Ergebnis hat Auswirkungen auf die Tabelle. Mit diesem Sieg festigt Ashdod seine Position und zeigt, dass die Formkurve wieder steigen könnte. Ness-Ziona bleibt auf dem 11. Platz und muss sich fragen, warum die Distanzwürfe so selten saßen. Sieben Punkte Unterschied nach 40 Minuten – ein Spiel, das in wenigen Momenten entschieden wurde.