Am Freitagabend besiegte Örebro den Zweitplatzierten Malbas mit 73:71 in der Superettan. Das Gastteam aus Platz 12 holte den Sieg, nachdem es in den letzten Spielen wechselhaft aufgetreten war. Malbas hatte mit 19 Siegen in 26 Partien die besseren Karten gehabt, doch ein Fehler entscheidet – und so blieb die Tabelle, wie sie war.
Die Gastgeber zeigten in dieser Saison eine klare Tendenz nach unten. In den letzten fünf Spielen verloren sie viermal, zuletzt am 19. September mit 84:99 gegen Eskilstuna. Verloren völlig den Faden, könnte man sagen. Die Heimniederlage gegen Örebro fügte sich in diese Entwicklung ein, ohne sie zu erklären.
Örebro hingegen hatte am 26. September mit 94:75 gegen Cross Over gewonnen und damit eine negative Serie unterbrochen. Davor folgte die Niederlage von 59:127 bei Alvik – spielten den Gegner an die Wand, doch diesmal nicht selbst. Der Sieg in Malbas war der zweite in Folge für die Gäste, der vierte Sieg in Serie wäre nun möglich.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, mit 63 Prozent Sicherheit. Der Prognoseweg war logisch: Platz 2 gegen Platz 12, Heimvorteil, bessere Bilanz. Doch interessant wird es, wenn man die letzten Spiele betrachtet. Malbas hatte in vier von fünf Partien mehr Punkte zugelassen als erzielt.
Die Tabelle ändert sich durch dieses Ergebnis nicht grundlegend. Malbas bleibt Zweiter, Örebro Zwölfter. Der Abstand in der Tabelle beträgt weiterhin neun Plätze, und die Punkte – oder in dieser Liga die Siege – liegen bei 19 zu 9. Und dann kommt es auf die nächsten Spiele an.