In der LNBP setzte sich Mineros am Freitagabend klar durch. Die Gastgeber schlugen Abejas mit 90:78. Das Ende bestätigte, was die Statistik bereits andeutete: Mineros kontrollierte das Spiel über weite Strecken, während Abejas trotz guter Wurfzahlen nicht mitkam.
Die Zahlen sprechen für sich. Mineros traf zwölf von dreißig Dreiern, Abejas landete nur sechs von zwanzig Einsätzen. Im Feldwurf war der Unterschied ebenfalls spürbar: dreißig Treffer von 68 Versuchen gegenüber dreißig von 63. Die Gäste scheiterten an der Effizienz, und das war der entscheidende Punkt.
Interessant wird es bei den Rebounds. Mineros sammelte vierunddreißig, Abejas blieb bei dreissigdreisig. Elf offensive Rebounds den Gastgebern gegenüber zehn für die Gäste — ein kleiner, aber nicht zu unterschätzender Unterschied. Nebenbei: Mineros hatte mit achtzehn Fouls weniger Sanktionen zu verkraften als Abejas mit einundzwanzig.
Die Recent-Form beider Teams zeigt, dass das Ergebnis nicht überraschend war. Mineros hatte zuletzt gemischte Signale geliefert, zwei Siege und zwei Niederlagen in Folge. Abejas war noch unberechenbarer, vier Spiele, zwei Siege, zwei Niederlagen. Aber am Ende zählte nur der eine Abend.
Was die Tabelle betrifft, so lässt sich aktuell wenig sagen. Beide Teams stehen noch nicht fest in der Hierarchie verankert. Der Sieg bringt Mineros einen Schritt weiter, Abejas muss sich mit der Niederlage arrangieren. Der Unterschied von zwölf Punkten ist nicht dramatisch, aber er ist da.