Am Sonntagabend setzte sich Minnesota Lynx bei Dallas Wings mit 103:90 durch. Die Gastgeberinnen in Texas lagen auf Platz vier der Tabelle mit 24 Siegen und 16 Niederlagen, während die Gäste aus Minnesota die Tabelle anführen. Es war ein Spiel, in dem die Wurfquote aus der Distanz den Unterschied machte.
Interessant wird es bei den Dreipunktwürfen: Minnesota traf 18 von 39 Versuchen, Dallas nur sechs von 20. Nebenbei zeigt sich daran auch die Spielweise der beiden Teams. Die Lynx waren offener, gingen weiter nach vorn, und die Wurfqualität aus der Ferne war überzeugt. Dallas spielte näher am Korb, aber die weiten Bälle fehlten.
Die Statistik macht den Unterschied deutlich. Minnesota erbeutete 12 Diebstähle gegen fünf bei Dallas und erzwang 19 Ballverluste, während die eigene Bilanz bei elf lag. Der Kontrast ist groß. Dallas holte sich mehr Rebounds — 34 gegenüber 24 — und erzielte mehr Punkte im Strafraum, 44 zu 34. Doch die strategische Ausrichtung war eine andere.
Die Tabellenlage nach diesem Spiel bleibt unverändert. Minnesota führt mit 31 Siegen und neun Niederlagen, Dallas liegt auf Platz vier. Der Abstand in der Tabelle beträgt sieben Spiele. Ein Sieg, der die Position bestätigt, aber keinen neuen Boden schafft.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass das Spiel über die Länge entschieden wurde. Die Wurfquote aus der Distanz, die Anzahl der erzwungenen Ballverluste, die Anzahl der eigenen Fehler — all das hat eine Geschichte erzählt. Die Lynx haben es selbst in der Hand, die Position zu halten. Dallas muss nachlegen.