Am Donnerstagabend kam es in der LBP zum Aufeinandertreffen der Motilones del Norte mit den Piratas de Bogotá. Das Spiel endete mit 80:83 für die Gäste aus der Hauptstadt. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Quote lag bei fünfundfünfzig Prozent. «Und dann» änderte sich die Richtung, interessant wird es, wenn man sieht, wo der Unterschied lag.
Die Gastgeber aus Medellín liegen nach vierzehn Spielen auf dem siebten Platz, fünf Siege und neun Niederlagen stehen zu Buche. Die Piratas de Bogotá führen die Tabelle an der vierten Stelle an, acht Siege und sechs Niederlagen trennen sie von den Spitzenteams. Beide Mannschaften haben dieselbe Anzahl Partien absolviert, das Verhältnis ist zerrüttet.
Die letzten Begegnungen zeigen unterschiedliche Verläufe. Die Motilones verloren zwei von drei Spielen gegen die Sábados de Manizales und kassierten beim 56:86 gegen die Toros del Valle eine klare Niederlage. Die Piratas notierten drei Niederlagen in Folge gegen dieselben Toros, bevor sie mit 94:78 gegen die Cimarrones del Chocó zurückgewinnen konnten. «Nebenbei» fiel auf, dass beide Teams in der Defensive Probleme hatten.
80:83 bedeutet, dass der Gast mit drei Punkten gewann. Die Differenz ist gering, aber in der Tabelle zählt jeder Punkt. Die Piratas vergrößern ihren Abstand zu den Teams hinter sich, die Motilones rutschen weiter ab. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz nicht, das war nicht der entscheidende Faktor.
Was die Tabelle betrifft, so steht der siebte Platz für die Motilones auf der Kippe. Mit neun Niederlagen in vierzehn Spielen haben sie wenig Luft nach unten. Die Piratas am vierten Platz stehen stabil, aber der Abstand zur Spitze bleibt gering. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber sie zeigt, wo die Reise hingeht.