Am Mittwochabend trafen Olimpico und Atenis in der Liga A aufeinander. Das Spiel endete 87:91 für die Gäste. Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, doch der Verlauf zeigte uns, wie schnell sich eine Erwartung ändern kann.
Нebenbei war spürbar, dass Olimpico aus der Distanz besser war – zwölf Dreier fielen, bei Atenis waren es zehn. Interessant wird es aber bei den Körben aus dem Spiel: Die Gäste trafen 33 von 65 Versuchen, die Gastgeber nur 29 von 70. Das war der Unterschied, der den Abend entschied.
Und dann kam der Moment, in dem die Gastgeber in Zugzwang gerieten. Zwanzig Fouls hatten sie bereits auf dem Konto, Atenis nur achtzehn. Nichts Dramatisches, aber genug, um die Kontrolle zu verlieren, wenn man selbst die Freiwürfe nicht konsequent verwandelt. Olimpico traf 17 von 22, Atenis 15 von 22.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild: Beide Teams sammelten exakt 37 Rebounds. Doch Atenis hatte vier Blocks und weniger Ballverluste mit elf zu neun. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber mit 24 Fouls deutlich häufiger in die Schritte der Gegner griffen. Das ist kein Zufall, wenn man hinten offen steht und versucht, alles zu reparieren.
In der Tabelle bedeutet das: Olimpico bleibt auf Platz 13 mit 15 Siegen und 21 Niederlagen. Atenis rutscht nicht weiter ab, liegt weiterhin auf Rang 18. Beide Teams haben 36 Spiele absolviert. Was sich ändert, ist das Gefühl nach dem Spiel – einer hat gewonnen, der andere muss sich fragen, wo die drei oder vier entscheidenden Momente lagen, die den Unterschied ausmachten.