Bei der EM-Qualifikation traf Österreich am Freitagabend in Wien auf Nordmazedonien. Das Spiel endete mit 59:91 für die Gäste, die damit ihre Serie auf sechs Siege aus sechs Spielen erweiterten. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber von Anfang an nicht mithalten konnten.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Nordmazedonien erzielte neun Dreier aus dreizehn Versuchen, während Österreich nur sechs von dreißig traf. Die Gäste verteilten die Bälle mit 22 Assists weitaus besser als die Österreicher, die bestenfalls auf zwölf kamen.
Was die Defensivarbeit betrifft, so lagen die Unterschiede ebenfalls klar zugunsten der Besucher. Sie sicherten sich siebzehn Steals gegenüber zehn für Österreich, und bei den Ballverlusten hatten die Gastgeber mit 22 einen weitaus höheren Wert als die 15 der Nordmazedonier.
Die persönliche Foulzahl von 23 für Österreich zeigte, wie unruhig die Defensive war. Die Gäste begnügten sich mit 16 Fouls und behielten dabei ihre Ruhe. Und dann kam noch hinzu, dass die Österreicher von der Freiwurflinie nur neun Treffer erzielten, während Nordmazedonien zwanzig von zweiundzwanzig Versuchen verwandelte.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für Nordmazedonien den ersten Platz nach sechs Runden. Österreich hingegen rutschte weiter ab, zumal die letzten Spiele nicht besser verliefen. Gegen Kipr, Lettland und Polen waren die Ergebnisse bereits enttäuschend, und jetzt folgte eine Niederlage mit vierzig Punkten Unterschied.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Nordmazedonien eine Mannschaft ist, die sich entwickelt. Die Offensive läuft, die Defensivarbeit ist solide, und die Bilanz spricht für sich. Österreich muss noch viel arbeiten, bevor es in diesem Wettbewerb eine Rolle spielen kann.