Phoenix Hagen und Ulm trafen in der BBL aufeinander, die Gäste gewannen 78:93. Das Spiel endete am 25. September 2026. Ulm dominierte von Anfang an und ließ die Gastgeber nicht mehr ran.
Ulm kontrollierte die Rebounds. 33 gegen 29 — ein Unterschied, der sich bemerkbar machte. Nebenbei fiel die Verteidigungsarbeit auf: vier Blocks für Ulm, einer für Hagen. Interessant wird es, wenn man die Ballverluste betrachtet. Hagen verlor 14 Bälle, Ulm nur acht.
Die Statistik zeigt, wo das Spiel entschieden wurde. Ulm traf 36 von 73 Feldwürfen, das sind 49,3 Prozent. Hagen kam auf 29 Treffer bei 62 Versuchen — 46,8 Prozent. Und bei den Freiwürfen? Ulm landete 15 von 17, Hagen nur 10 von 16. Und dann: die Vorlagen. Hagen verteilte 22, Ulm 21. Weniger Vorlagen, mehr Effizienz.
Wir hatten vorhergesagt: Sieg für Ulm, mit 65 Prozent Sicherheit. Die Prognose traf ein. Nicht wegen der Dreier — da war Hagen besser mit 32,3 Prozent gegenüber 21,4 — sondern wegen der Spielkontrolle. Ulm gewann die Zweikämpfe, Hagen lieferte sich Fehler.
Die Formkurven erzählen eine Geschichte. Hagen verlor zuletzt gegen Rostock mit 92:102, davor gab es zwei Siege. Ulm siegte 86:77 gegen Ludwigsburg, davor drei Niederlagen gegen Bamberg. Der Unterschied liegt in der Konstanz. Ulm stabilisiert sich, Hagen schwankt.
Das Ergebnis bedeutet: Ulm wächst, Hagen muss nachlegen. 15 Punkte Unterschied — das ist keine Zufallssituation. Es zeigt, dass Ulm den richtigen Weg einschlägt, während Hagen noch nach der richtigen Mischung sucht.