St. Pölten hat am Freitagabend mit 85:77 gegen Kufstein gewonnen. Das Spiel fand im Rahmen der Superliga statt, dem höchsten Spielklasse des Landes. Die Gastgeber zeigten sich deutlich überlegen und nutzten die Gelegenheit, um sich von der eigenen Talfahrt zu lösen.
Die Heimmannschaft rangiert nach zwanzig Spielen auf dem neunten Platz der Tabelle. Vier Siege stehen sechzehn Niederlagen gegenüber, die Bilanz ist nicht schön. Doch die letzten Begegnungen zeigten einen Aufwärtstrend, wenn auch unregelmäßig. Und dann kam der richtige Abend.
Interessant wird es bei den Werten: St. Pölten warf acht Dreier aus achtundzwanzig Versuchen, Kufstein sieben aus zwanzig. Die Feldwurfquote lag bei den Gastgebern bei 34 von 69, bei den Gästen bei 31 von 57. Das bedeutet, die Gastgeber fanden ein Mittel, während Kufstein sich zu viele Möglichkeiten entgehen liess.
Der Unterschied zeigte sich auch bei den Ballverlusten. St. Pölten hatte dreizehn Turnovers zu verzeichnen, Kufstein siebzehn. Das ist ein deutlicher Vorteil, den die Heimmannschaft nutzte. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams sieben Steals verbuchten, aber die Defensive der Gastgeber war durchgängiger.
Wir hatten den Sieg der Heimmannschaft vorhergesagt, mit sechundsechzig Prozent Wahrscheinlichkeit. Das Ergebnis bestätigt diese Einschätzung. Die Gastgeber waren klar in der Favoritenrolle und machten die Chancen auch wirklich.
Für die Tabelle bleibt der neunte Platz unverändert. Mit zwanzig Punkten aus vier Siegen und null Unentschieden folgt St. Pölten weiterhin dem Aufsteiger. Kufstein bleibt ohne Punktgewinn in dieser Runde und kann nichts verändern.