Am 28. August 2026 traf die Auswahl von Malaysia auf Hong Kong im FIBA-Asienpokal. Das Spiel endete mit 54:77 für die Gäste. Es war ein klarer Sieg, der über die gesamte Dauer hinweg deutlich war.
Hong Kong reiste nicht als Statisten an. Die letzten Auftritte lassen keine andere Deutung zu: 83:99 gegen Chinesisch-Taipeh, 51:92 gegen Neuseeland, 54:93 gegen die Philippinen. Und doch kam die Begegnung mit Malaysia anders als erwartet. Die Gäste liessen sich nicht beirren, auch wenn die Ergebnisse in der Vergangenheit nicht tröstlich waren.
Malaysia hingegen hat sich in den vergangenen Wochen schwer getan. 68:80 gegen Indonesien, 55:86 gegen Thailand, 58:83 gegen die Philippinen. Ein Sieg gegen Singapur am 17. Dezember blieb die Ausnahme. Nebenbei fiel auf, dass die Mannschaft auch in diesem Spiel nicht den nötigen Schwung entwickeln konnte. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet.
Die Statistik spricht eine klare Sprache. Hong Kong erzielte 28 Treffer aus dem Dreipunktewurf, Malaysia kam auf 8. Bei den Freiwürfen steht 12 zu 8, bei den Feldwürfen 28 zu 19. Die Offensive Rebounds verteilen sich mit 15 zu 8 deutlich zugunsten der Gäste. Die Quote hat sich kaum bewegt: viele Versuche, viele Treffer bei Hong Kong, wenig Effizienz bei Malaysia.
Das Endresultat von 54:77 bedeutet eine Niederlage für Malaysia und einen weiteren Sieg für Hong Kong. In der Tabelle ändert sich nichts an der grundsätzlichen Lage beider Mannschaften. Malaysia bleibt in der Defensive, Hong Kong zeigt, dass die jüngste Form nicht nur Glück war.