Mexiko gewinnt in Senegal
Bei den Olympischen Spielen in Paris besiegte die mexikanische Frauen-Basketballnationalmannschaft Senegal mit 79 zu 65. Die Partie am 20. August 2026 zeigte, dass der Unterschied im Dreipunktwurf entscheidend war. Mexiko traf von jenseits der Drei-Punkte-Linie 15 von 32 Versuchen, Senegal lediglich zwei von siebzehn. Das war der Unterschied.
Die Gäste spielten den Ball besser. Mit 25 Assists gegen 12 von Senegal bewegten sie das Spiel flüssiger über den Parkett. Die Gastgeberinnen sammelten zwar mehr Bälle an der Offensive (19 zu 9), doch das reichte nicht. Mexiko parierte die Rebound-Überlegenheit mit Präzision und weniger Fehlern im eigenen Spiel.
Interessant wird es bei den Strafwürfen. Senegal warf 27 mal von der Linie und traf 19 (70 %), Mexiko nur 16 Versuche mit 14 Treffern (87,5 %). Die Gastgeberinnen gingen öfter an die Linie, doch die Effizienz der Gäste war höher. Nebenbei fiel: Mexiko hatte 17 Turnovers, Senegal 14. Beiden Mannschaften liefen Ballverluste unter, doch der Kontext zählt.
Senegal kommt aus einer schwierigen Phase. Die letzte Begegnung endete mit einem 57:72 gegen Kanada, davor gab es Niederlagen gegen Italien und Puerto Rico. Ein Sieg gegen Neuseeland (61:45) war die Ausnahme. Mexiko hingegen gewann zuletzt gegen die Philippinen (61:58) und Puerto Rico (67:72), verlor aber klar gegen Brasilien und die USA. Die Formunterschiede zeigten sich im Ergebnis.
Der Endstand von 79:65 bedeutet für Mexiko einen wichtigen Sieg im olympischen Programm. Die Gäste absolvierten 25 Assists und kontrollierten damit mehr als nur einen Aspekt des Spiels. Senegal bleibt mit der eigenen Bilanz konfrontiert, die keine Besserungsignal sendet.