Ein klarer Sieg in Tokio
Am 19. August 2026 trafen die Philippininnen auf Kanada im Rahmen der Olympischen Spiele. Die Gäste gewannen deutlich mit 85:38. Nebenbei ein Hinweis auf die Form der Gastgeberinnen: Am Vortag hatte man Mexiko mit 58:61 knapp verloren.
interessant wird es bei der Wiedergabe der Zahlen. Kanada traf 34 von 85 Würfen, die Philippinen kamen auf 15 von 54. Der Unterschied zeigt sich auch an den Dreipunktewürfen: zwölf Treffer gegenüber fünf. Und dann die Ballverluste – beide Mannschaften lagerten jeweils sechzehnmal ab, das ist bei einer Differenz von 47 Punkten wenig.
Der entscheidende Faktor waren die Rebounds. Kanada sicherte sich 57, die Philippinen 26. Davon entfielen 22 auf den Angriff, das ist ungewöhnlich viel für eine Mannschaft, die mit einem so hohen Vorsprung spielte. Die Gastgeberinnen hatten fünf offensive Rebounds, das blieb weit hinter den Erwartungen zurück.
Die Abwehr der Kanadierinnen war nicht perfekt, aber sie ließ nichts anbrennen. Mit 14 Steals und vier Blocks kontrollierten sie den Spielfluss. Die Philippinen kamen nur auf vier Steals und drei Blocks. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Kanada im letzten Spiel Senegal mit 72:57 besiegt hatte – hier war die Differenz doppelt so groß.
Was bleibt, ist ein klarer Taktikwechsel. Die Kanadierinnen spielten die zweite Hälfte in Überzahl, was nicht nur die Punkte, sondern auch die Kontrolle bedeutet. Die Gastgeberinnen fanden die Lücke nicht, die sie brauchten. Der Sieg bedeutet für Kanada, dass die Form vom August weiter anhält, während die Philippinnen nach dem verlorenen Spiel gegen Mexiko einen Dämpfer hinnehmen mussten.