Bei den Olympischen Spielen in der Kategorie Frauen trifft die Nationalmannschaft von Südsudan am 18. August 2026 auf die argentinische Auswahl. Das Spiel endet 61:64 im Sinne der Gäste, «ein Derby mit eigener Rechnung» wäre vielleicht der falsche Begriff, aber die Distanz zwischen den Teams war deutlich.
Die Statistik zeigt ein Bild, das auf den ersten Blick nicht zum Ergebnis passen will. Südsudan dominiert die Rebounds mit 46 zu 25, hat aber 20 Ballverluste zu verzeichnen. Argentinien liegt bei 7, die Defensivrebounds sind mit 19 weniger als die der Gastgeber, doch 12 Steals gleichen den Nachteil aus. «Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt» trifft nicht zu, stattdessen entschied die Defensive über den Ausgang.
Beim Wurf ist die Quote ähnlich: Südsudan trifft 19 von 52 Feldwürfen, Argentinien 26 von 73. Bei den Dreierpunkten liegt Südsudan mit 4 von 20 unter Argentinien, das 7 von 24 trifft. Die Freiwürfe zeigen ein anderes Bild – Südsudan verwandelt 19 von 27, Argentinien nur 5 von 10. «Interessant wird es» bei den Assists: 17 für die Argentinierinnen, 10 für die Gastgeberinnen.
Die jüngste Vergangenheit der Teams tells eine andere Geschichte. Südsudan gewann am Vortag gegen Brasilien mit 63:61, ein Ergebnis, das Hoffnung macht. Argentinien verlor mit 35:57 gegen Neuseeland, «die Quote ist gestiegen», aber die Realität ist nüchtern.
Der Unterschied von drei Punkten entscheidet über das Weiterkommen. Südsudan kämpft mit den eigenen Fehlern, Argentinien nutzt die Defensive. «Nebenbei» fiel auf: 14 Fouls für die Gastgeber, 26 für die Gäste – die Disziplin war nicht immer gegeben.