Am Samstagabend traf Solá auf Ferencváros in der EHF Champions League der Frauen. Das Spiel endete 25:28 zugunsten der Gäste aus Budapest. Es war die zweite Begegnung für beide Mannschaften in dieser Saison.
Solá startete mit zwei Unentschieden und null Punkten in die Tabelle. Damit liegt die Mannschaft auf dem fünften Platz. Die Partie gegen Ferencváros war kein Freilos, doch die Gastgeber konnten den Rückstand nicht wettmachen.
Ferencvaros hingegen führt die Gruppe nach zwei Siegen. «Und dann» wird es interessant, wenn man die vergangenen Ergebnisse beider Teams vergleicht. Die Ungarinnen gewannen ihre letzten fünf Spiele deutlich, Solá zeigte eine gemischte Bilanz.
Wir hatten den Sieg der Gäste vorhergesagt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 91 Prozent. Die Prognose traf ein. «Nebenbei» ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis der aktuellen Formkurven. Ferencváros dominierte in der Begegnung, Solá fand keine Antworten.
Die Gastgeber verloren den Faden in entscheidenden Momenten. «In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht», doch hier zählte sie. Ferencváros baute einen Vorsprung auf, den Solá nicht mehr einholen konnte.
Nach dem Spiel führt Ferencváros mit vier Punkten vor Solá, das bei null Punkten bleibt. Die Gäste haben bereits zwei Siege verbucht, die Gastgeber zwei Unentschieden. Das bedeutet: Solá muss bald punkten, um nicht abgehängt zu werden.
Ein knapper Sieg für Ferencváros, aber ein klarer Beweis für die Überlegenheit der Ungarinnen. Solá steht vor einer schwierigen Phase, wenn die Punkte nicht mehr so leicht zu erringen sind wie in den vergangenen Spielen.»