Australien besiegte Syrien am 28. August 2026 mit 123:64 in der Gruppe des Basketball-Weltmeisterschafts-Turniers. Die Gäste übernahmen von Beginn an die Kontrolle, während die Heimmannschaft nie in die Spielstruktur fand. «Sie sind klar in der Favoritenrolle», doch der Unterschied war gravierender als erwartet.
Australien dominierte auf allen Ebenen. Im Rebounding trennten sich die Wege deutlich: 53 zu 21 Bällen nach dem Sprung. Die Gäste gewannen 25 offensive Rebounds und hatten so wiederholt zweite Chancen, während Syrien mit nur acht eigenen offensive Rebounds kaum Möglichkeiten zur Verlängerung von Aktionen bekam.
Die Wurfquoten sprechen eine deutliche Sprache. Australien traf 45 von 85 Feldwürfen, Syrien lediglich 23 von 60. Bei Drei-Punkt-Würfen waren es 14 von 37 versus 8 von 25. «Die Hitze bremste das Tempo» — doch das war nicht der Grund für die Lücke. Australien war effizienter, Syrien fand nie ins Spiel.
Die Ballkontrolle war ein weiterer Unterschied. Syrien beging 25 Fehler, Australien nur 14. Dazu kamen 20 persönliche Fouls gegenüber 13. Australien nutzte 22 Freiwürfe und traf 18, Syrien verwandelte 7 von 9 Versuchen. Die 27 Assists der Gäste standen 13 Assist-Situationen für Syrien gegenüber.
Die Statistik zeigt: Viele Punkte ohne Gegenwehr. Australien kontrollierte das Spiel durch Überzahl im Rebound und weniger Fehler. Syrien steckte in einer schwierigen Phase — die letzten fünf Spiele endeten allesamt mit Niederlagen, einige mit deutlichen Distanzen wie 48:100 gegen Jordanien.
Die Bilanz der Gastgeber war vor dem Match bereits ernüchternd. Drei Niederlagen in Folge, die letzte 59:74 gegen denselben Gegner. Australien hingegen gewann drei der letzten fünf Partien, darunter 84:79 gegen Neuseeland und 90:89 gegen China. Die Differenz von 59 Punkten heute spricht für eine klare Hierarchie im Turnier.