Tarbes gegen Pau-Lacq-Orthez: 69:109 in der Coupe de France
Am 6. Oktober 2026 traf Tarbes im Rahmen des französischen Pokals auf Pau-Lacq-Orthez. Die Gäste gewannen deutlich mit 109 zu 69. Für die Gastgeber war es eine weitere Niederlage nach der Begegnung vom September 2024, als sie ebenfalls zu Hause unterlagen. Die Differenz von vierzig Punkten markierte einen klaren Unterschied im Spiel.
Tarbes war in den letzten Wochen nicht stabil. Gegen Le-Sable-Vendée gab es im September noch einen knappen Sieg mit 92:89, doch davor folgte eine klare Niederlage gegen Hyères-Toulon mit 53:81. In dieser Partie fehlte die Konstanz, die man von einem Verein erwartet, der im eigenen Haus antreten möchte. Die Gäste nutzten das aus.
Pau-Lacq-Orthez kam gerade von zwei Rückschlägen. Am 3. Oktober verlor man 61:89 gegen Dijon, zwei Tage zuvor unterlag man Nanterre 92 mit 64:78. Gegen Tarbes zeigte sich dann eine andere Seite. Die Begegnung war an allem beteiligt, wo die Gastgeber schwächelten. Es war kein Kampf auf Augenhöhe, sondern eine klare Dominanz.
Die Partie im Alleingang entschieden die Gäste in der zweiten Hälfte, nachdem sie bereits zuvor den Ton vorgegeben hatten. Tarbes gingen die Kräfte aus, standen nur noch zu zehnt, was man auf dem Parkett sah. Die Defensive brach zusammen, und die Punkte sammelten sich bei der anderen Mannschaft. Es gab keinen Moment, in dem sich das Blatt wenden könnte.
Was diese Niederlage bedeutet, zeigt sich in der jüngeren Vergangenheit beider Teams. Tarbes hatte gegen Le-Sable-Vendée noch gezeigt, dass man punkten kann, doch gegen den Tabellenführer oder einen starken Gegner reichte es nicht. Pau-Lacq-Orthez hingegen fand nach den beiden Niederlagen wieder zu seiner Form. Ein Derby mit eigener Rechnung, wenn man so will, doch heute zählte nur das Ergebnis.
Die Bilanz spricht für sich: Vierzig Punkte Unterschied, keine Anzeichen von Widerstand in der Schlussphase. Für Tarbes bleibt die Frage, wie man aus solchen Spielen herauskommt. Für Pau-Lacq-Orthez ist es ein Schritt in die richtige Richtung nach den verpassten Chancen in den letzten Wochen. Die Partie endete, wie sie begonnen hatte – mit einer klaren Hierarchie.