Zwei Tage nach dem 108:59 steht das Ergebnis gegen Sabinos mit 89:40 noch höher. Toros del Valle führt die LBP-Tabelle nach vierzehn Spielen an, zwölf Siege, zwei Niederlagen, keine Unentschieden. Interessant wird es, wenn man vergleicht, wie beide Mannschaften in dieser Woche auftraten.
Die Heimmannschaft kontrollierte von Beginn an. Sabinos kamen nicht einmal in die Nähe, um das Spiel offen zu halten. Der Abstand war nie kleiner als dreißig Punkte. Und dann fiel auf, dass die Gäste auch im Training nichts gegen die Defensive der Gastgeber fanden.
Sabinos verloren am 6. Oktober noch 59:108, am 8. Oktober 40:89. Drei Spiele in Folge gegen unterschiedliche Gegner, drei Niederlagen mit je über vierzig Punkten Unterschied. Nebenbei zeigt die Statistik: die letzte Partie gegen Pajás am 3. Oktober endete 63:84.
Toros del Valle bleibt unangefochten an der Spitze. Zehn Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, falls die Tabelle das hergibt. Die Mannschaft hat wartet seit Wochen auf einen Sieg – nicht, sondern führt die Liga an. Die beiden Siege gegen Sabinos in einer Woche wirken wie eine Botschaft.
Was bleibt, ist die Frage nach der Motivation der Gäste. Sabinos stehen mit einem Bein in der nächsten Runde? Nein, sie stehen mit einem Bein am Ende der Tabelle. Der Konflikt wurde öffentlich – nicht zwischen den Mannschaften, sondern in der Tabelle selbst. Toros del Valle hat bewiesen, dass die Führung nicht nur Platz ist, sondern Spielinhalt.