Beim FIBA-Weltmeisterschaftsturnier setzte sich Südsudan am 30. August 2026 in Tunis mit 79:75 durch. Die Partie endete knapp, und der Unterschied blieb bis zum Schluss überschaubar. Für die Gastgeber bedeutete das die zweite Niederlage in Folge.
Die Statistiken zeigen ein enges Gefecht. Südsudan warf 26 von 72 Feldwürfen, Tunesien traf von 66 Versuchen 25 Mal. Bei den Dreipunktewürfen lag Tunesien mit zehn Treffern vor den sieben der Gäste, doch die Freiwürfe entschieden mit: 18 statt 15. Und dann zeigt sich, dass Effizienz über den Sieg entschied.
Der Reboundkampf ging eindeutig an die Gäste. 44 gegen 35 Bälle unter dem Korb, davon 16 offensive auf Seiten Südsudans. Das gab zusätzliche Chancen und verlängerte Angriffe. Tunesien blieb mit null Blocks passiv, während die Mannschaft aus dem Sudan dreimal den Wurf verwehrte.
Die Formkurven verlaufen unterschiedlich. Südsudan hatte zuvor Nigeria mit 82:79 besiegt und Gvinea klar mit 81:71. Tunesien verlor gegen Kamerun mit 61:83, hatte davor aber Кабо-Верde mit 60:56 bezwungen. Interessant wird es, wenn man die Schwankungen betrachtet.
Die Niederlage kostet Tunesien Momentum, während der Südsudan seinen Lauf fortsetzt. Vier Punkte Unterschied, das ist wenig, aber in einem solchen Turnier reicht es. Nebenbei stellt sich die Frage, ob die Gastgeber das Spiel mit mehr Konstanz hätten wenden können.