Am Sonntagabend bezwang Olimpia Milano die Gastgeberinnen von Venezia im Superpokal Italiens mit 94:87. Die Gäste gewannen das Duell, das in der ersten Septemberwoche stattfand. Es war ein klarer Sieg, der die Formkurve der Besucher bestätigte.
Venezia hatte zuvor mit 98:90 gegen Tortona gewonnen, Olimpia Milano mit 80:71 gegen Virtus Bologna. Beide Teams kamen also frisch von einem Sieg in die Partie. Interessant wird es, wenn man die jüngere Historie betrachtet: In den Spielen im Juni trafen die beiden bereits aufeinander, und Olimpia Milano konnte da zwei von drei Begegnungen für sich entscheiden.
Wir hatten auf den Gastgewinn gesetzt, und die 60 Prozent Vertrauen haben sich bewährt. Die Besucher zeigten sich in der Schlussphase konzentrierter und nutzten die Chancen, die sich boten. Nebenbei zeigt das Ergebnis, dass der Vorsprung der Gastgeber nicht so unantastbar war, wie er aussah.
Venezia steht weiterhin auf Platz eins der Tabelle. Vier Spiele, vier Siege, keine Niederlage — das ist eine solide Position. Olimpia Milano bleibt in der Verfolgergruppe, doch der Sieg gibt Impulse für die kommenden Begegnungen.
Der Pokal kennt eigene Gesetze, und heute bewies Olimpia Milano, dass man auf der Haben-Seite der Bilanz landen kann, wenn man die richtigen Momente ergreift. Die Gastgeberinnen werden sich fragen müssen, wo sie in der zweiten Halbzeit den Faden verloren haben.