Am 23. September 2026 traf Žabiny Brno im Rahmen der Frauen-Euroleague auf Crvena Zvezda. Das Spiel endete 69:75 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet. Die Belgrauerinnen kontrollierten von Beginn an, nebenbei war das ein klares Zeichen ihrer Qualität.
Brno kämpfte, aber die Diskrepanz war spürbar. Die Gastgeberinnen warfen sich in jeden Ball, doch die Verteidigung von Zvezda liess sich nicht beirren. Der Wechsel stockte in der zweiten Hälfte, als die Gäste den Vorsprung ausbauten. Und dann kam die Bestätigung dessen, was wir vorhergesagt hatten: die Prognose von 72 Prozent traf zu. Es war nicht überraschend, wie die Partie lief.
Die Statistik zeigt das Bild deutlich. Crvena Zvezda erzielte 25 Treffer aus dem Feld gegenüber 22 bei den Gastgebern. Bei den Dreierwürfen lag die Differenz bei elf zu neun. Nebenbei fiel die Zahl der Steals: 12 für Belgrad, 5 für Brno. Die Gäste waren aggressiver im Übergang, und das machte den Unterschied.
Brno hatte mehr Rebounds mit 44 zu 40, vor allem durch offensive Rebounds. Aber die Ballverluste sprachen für sich: 16 gegen 11. Interessant wird es auch bei den Fouls. Die Gastgeberinnen leisteten sich 21 persönliche Fouls, die Gäste 23. Das heisst nicht, dass Brno fauler spielte. Es heisst, dass sie verzweifelter reagierten.
Die Recent Results untermauern das Bild. Crvena Zvezda gewann ihre letzten fünf Spiele deutlich, zuletzt 106:75 gegen Studen Niš. Žabiny Brno verlor ebenfalls ihre letzten fünf Partien, teilweise mit grossen Differenzen wie 42:108 oder 71:106. Der Unterschied in der Form ist sichtbar. Und dann kommt die Tabelle ins Spiel, die den Abstand bestätigt.
Das Ergebnis bedeutet für beide Seiten unterschiedliche Dinge. Für Crvena Zvezda ist es der vierte Sieg in Serie. Für Žabiny Brno vertieft sich die Krise. Der Abstand in der Tabelle wird grösser, und das Gewicht der Niederlage ist spürbar. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht nur als Zahl. Sie steht auf der Kippe, wenn man so verliert.