Cathy Engelbert tritt als WNBA-Commissioner zurück
Nach mehr als sieben Jahren an der Spitze der WNBA verlässt Cathy Engelbert zum 30. Dezember ihr Amt als erste Commissioner der Liga.
Cathy Engelbert hört zum 30. Dezember als Commissioner der WNBA auf. Engelbert war 2019 als erste Liga-Chefin der WNBA-Geschichte bestellt und leitete die Liga damit gut sieben Jahre.
"Nach mehr als sieben Jahren bei der WNBA und insgesamt mehr als 40 Jahren im Berufsleben habe ich mich entschieden, als WNBA-Commissioner zurückzutreten", erklärte Engelbert in der von der Liga verbreiteten Stellungnahme. "2019 hatte ich das Privileg, als erste Commissioner der Liga berufen zu werden und eine Liga mit enormem Potenzial zu führen, der Ruf und der Marktwert der Liga lagen damals noch weit unter dem, was drin war. Über die Jahre war es großartig zu beobachten, wie die Spielerinnen der WNBA aufblühten und den massiven kulturellen Aufschwung im Frauensport vorantrieben."
Ihre Amtszeit begann mit der Corona-Pandemie. Engelbert organisierte die sogenannte "Wubble" an der IMG Academy in Florida, mit der die Liga 2020 eine verkürzte Saison mit 22 Spielen austrug. Inzwischen umfasst die reguläre Saison 44 Spiele, ab 2027 sollen es 50 sein.
TV-Zahlen, Hallenbesucher, Sponsoren und Merchandising-Umsätze klettern deutlich. Die Golden State Valkyries stiegen 2025 ein, in diesem Jahr kamen Portland Fire und Toronto Tempo hinzu. Als weitere Standorte werden Cleveland und Detroit genannt.
Engelbert stieß bei Teilen der Fans und Spielerinnen auf Kritik, ihre Amtszeit brachte neben den sportwirtschaftlichen Erfolgen auch Kontroversen mit sich.
Über diesen Beitrag
Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt