Glen Davis: NBA machte mich zum Sündenbock
Der Ex-NBA-Champion wirft Liga und FBI vor, ihn im Versicherungsbetrugsfall stellvertretend bestraft zu haben, während hunderte Spieler ungeschoren blieben.
Davis wirft der Liga und dem FBI vor, ihn zum Sündenbock unter ehemaligen Spielern gemacht zu haben. Der frühere Forward, der seine Haftstrafe vorzeitig verlassen durfte, sagt Davis, hunderte Spieler seien damals ins Visier der Ermittler geraten. Denn nur er musste tatsächlich eine Haftstrafe verbüßen.
Namen wie Barnes, Jackson, Arenas, Maggette oder Mobley stehen für Spieler, die nach der Karriere im Medienbetrieb geblieben sind. Davis benennt das als Kontrast zu seinem eigenen Fall: Er habe gesessen, während andere mit ähnlicher Vorgeschichte frei weiterarbeiten.
Davis kann diese pauschale Behauptung nicht belegen. Sollte die Aussage in der Szene Anklang finden, dürfte sie vor allem die Debatte über die Strafzumessung in dem Verfahren neu beleben – ohne dass sich am rechtskräftigen Urteil gegen Davis dadurch etwas ändert.
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