Gabby Williams trifft im WM-Finale gegen die USA
Frankreichs Flügelspielerin führt das Team mit starken Wurfquoten an, während Caitlin Clark bei den USA trotz schwacher Trefferquote mit Assists und Plus/Minus überzeugt.
Im WM-Finale der Frauen zwischen den USA und Frankreich ruht auf französischer Seite vieles auf Gabby Williams. Die Flügelspielerin führt ihr Team in diesem Turnier mit 18,4 Punkten pro Spiel an, bei Wurfquoten von 56,9 Prozent aus dem Feld, 48,4 Prozent von Downtown und 91,7 Prozent von der Freiwurflinie.
Williams wurde in Nevada geboren, spielte am College für Connecticut und wurde 2018 an vierter Stelle in die WNBA gedraftet. Diese Saison wechselte sie zu Golden State und kam dort auf einen Karriere-Bestwert von 14,3 Punkten im Schnitt.
Wie nah sie an großen Momenten dran ist, zeigte das Olympia-Finale 2024: 19 Punkte, sieben Rebounds, drei Steals – und ein Wurf zum Ausgleich in der Schlusssekunde, der nur um wenige Zentimeter am Ziel vorbeiging. Ohne diesen Zentimeter wäre die Partie in die Verlängerung gegangen.
Neben ihr trägt eine zweite Golden-State-Spielerin die französische Offensive: Janelle Salaun ist bei den Valkyries die zweitbeste Werferin und im Nationalteam die Nummer drei hinter Williams und Marine Johannes von den New York Liberty. Unter dem Korb übernimmt die erst 20-jährige Centerin [Name]. Acht französische Spielerinnen stehen aktuell in der WNBA unter Vertrag, nur eine von ihnen, Romane Brunet, spielt weiterhin in Frankreich.
Auf amerikanischer Seite fällt der Turnierverlauf von Caitlin Clark gemischt aus. Mit 20,6 Minuten pro Spiel liegt sie in der Einsatzzeit hinter Jackie Young und Breanna Stewart nur auf Platz drei, ihre Wurfquoten sind dabei mau: 29,4 Prozent aus dem Feld, 22,7 Prozent von Dreierlinie, 66,7 Prozent. Bei nur 7 Punkten im Schnitt steht dem ein Plus/Minus-Wert von 22 gegenüber, mit Abstand der beste im Team, dazu die meisten Assists der Mannschaft mit 5,8 pro Partie – bei kaum 1,2 Ballverlusten, deutlich weniger, als sie es aus der WNBA gewohnt ist.
Für das Finale bedeutet das: Trifft Williams weiter mit dieser Konstanz, wird Frankreich lange mitgehen. Auf amerikanischer Seite dürfte der Ausgang eher davon abhängen, ob Clarks Einfluss auf das Spiel – Tempo, Assists, Plus/Minus – wichtiger bleibt als ihre eigene Trefferquote.
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Quellen 1
- Fiba Women’s Basketball World Cup final: USA v France – live theguardian.com