Mario Chalmers vergleicht Sixers mit Heat von 2011
Der frühere Miami-Profi erklärt, warum sein Team 2011 im Finale scheiterte, und sieht bei Philadelphia mit Brown, Embiid und James ein ähnliches Rollenproblem.
Mario Chalmers hat die Finalniederlage der Miami Heat gegen die Dallas Mavericks im Jahr 2011 auf die unklare Rollenverteilung zurückgeführt. Im Interview mit dem Insider Brandon "Scoop B" Robinson erklärte der frühere Point Guard, warum das erste Jahr mit LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh scheiterte.
"Wir mussten herausfinden, wer unser Batman und wer unser Robin sein würde. Wenn drei Superstars in einem Team zusammenkommen, muss sich jemand zurücknehmen, damit alle Erfolg haben können. Ich denke, genau damit hatten wir im ersten Jahr zu kämpfen, als wir gegen Dallas verloren", sagte Chalmers.
Im selben Gespräch zog Chalmers eine Parallele zu den Philadelphia 76ers, dort spielen Joel Embiid und weitere Superstars. Zusätzlich kommen Tyrese Maxey und Caleb Martin dazu, die sich in der Liga erst noch etablieren müssen.
Philadelphia hat auch die jungen Maxey und Caleb Martin, die versuchen, sich in der Liga zu etablieren und Superstars zu werden. Dabei haben sie bereits Jaylen Brown und Embiid, dazu einen der größten Spieler der Geschichte, LeBron. Sie werden definitiv Zeit brauchen, um zusammenzufinden", sagte Chalmers.
Erst kürzlich war berichtet worden, dass die Sixers lange an dem Deal um Jaylen Brown gezweifelt hatten und erst zugriffen, als Boston im Werben um Giannis Antetokounmpo gegen Miami den Kürzeren zog. Chalmers' Einschätzung liefert dazu einen Vergleichspunkt: Sollte sich das Muster von 2011 wiederholen, dürfte die Findungsphase in Philadelphia nicht in einer einzigen Saison abgeschlossen sein.
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