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Interviews

Brendan Haywood kritisiert NBA-Offensive

Der TV-Experte beklagt, dass NBA-Teams ihre offensive Identität verloren haben – im Gegensatz zur NCAA, wo Teams noch unterschiedliche Spielstile pflegen.

Ex-NBA-Spieler Brendan Haywood im blauen Anzug und violetten Krawatte über Ligaveränderungen

Brendan Haywood arbeitet als TV-Experte in den USA. Er sieht einen wachsenden Unterschied zwischen beiden Ebenen: wie die Teams angreifen.

«Ich kommentiere College-Basketball und die NBA. Und der Hauptunterschied liegt in der Identität der Teams im Angriff. In der NCAA sieht Duke nicht aus wie North Carolina, North Carolina nicht wie Michigan oder Nebraska oder Kansas. Schaut man sich die NBA an, sehen alle gleich aus. Aber das war nicht immer so. Zu unserer Zeit spielten die Nets nach dem Princeton-System. Die Lakers hatten ihren Dreiecksangriff. Sacramento spielte über Vlade Divac am Freiwurfstrich. Golden State lief nach vorne. Alle orientierten sich an ihren Stärken, wussten, wer sie waren. Aber dann kamen die Analysten mit ihren Tablets. 'Wir brauchen Tempo und Raum. Pick-and-Roll, auseinanderziehen und werfen.' Und die ganze NBA spielt genau so», beklagte Haywood.

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