Carey Champion wirft Clark-Fans Rassismus vor
US-Journalistin Carey Champion kritisiert Teile der Fanbasis von Caitlin Clark scharf: Die WNBA schaue bei rassistischem Verhalten aus finanziellen Gründen bewusst weg.
Die US-amerikanische Sportjournalistin Carey Champion wirft einem Teil der Fangemeinde von Caitlin Clark Rassismus vor. Die Moderatorin sagte, die WNBA schaue bei toxischem Verhalten mancher Anhänger der Indiana-Fever-Spielerin aus finanziellen Gründen weg.
Champion erklärte, ihr kommerzieller Erfolg als weiße Sportlerin in einer traditionell afroamerikanisch geprägten Sportart lege tiefer liegende gesellschaftliche Spannungen offen.
„Sie ist der Inbegriff von Middle America, von weißen Menschen, die sehen wollen, wie weiße Frauen in einem Sport erfolgreich sind, der traditionell als afroamerikanisch gilt. Sie ist eine heterosexuelle weiße Frau. Sie ist Katholikin. Alles an ihr sagt diesen Menschen: 'Das kann ich nachvollziehen. Ich will sie unterstützen.' Sie schauen weg, wenn diese Fanbasis sich wie Trump-Anhänger verhält. Sie schauen weg, wenn diese Fanbasis sich gegenüber anderen Spielerinnen, die einfach ihre Arbeit machen, völlig daneben benimmt“, sagte Champion.
„Die Wut ihrer Fans ist mir zu viel. Ich kann verstehen, wenn man verärgert ist oder sie nicht mag – das passiert bei jeder Spielerin. Aber hier gibt es unausgesprochene Signale, die sich wie reiner Rassismus anfühlen. Noch nie in meinem Leben bin ich so oft mit dem N-Wort beschimpft worden wie jetzt. Manche ihrer Fans sind regelrecht enthemmt, und das ist ein Abbild der gespaltenen Gesellschaft – die Polarisierung und den Hass zwischen Schwarzen und Weißen“, sagte Champion.
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